27.05.2026 | Bericht, Interview
Warum ist Ehren-Amt unverzichtbar?
Viele Menschen arbeiten bei der Feuerwehr
Oder sie helfen Flüchtlingen.
Oder sie trainieren Fußball-Mannschaften.
Sie alle sind Ehren-Amtliche.
Deshalb ist das Ehren-Amt sehr wichtig für die Gesellschaft.
Wenn es für Menschen schwierig wird,
sind die Ehren-Amtlichen für die Menschen da.
Für alle.
Der Einsatz für die Gesellschaft ist wichtig.
Denn es gibt Krisen, und viele Menschen fühlen sich nicht sicher.
Viele Menschen sind auch einsam.
Ehren-Amt verbindet die Menschen miteinander.
So wird die Gemeinschaft stärker.
Und die Demokratie wird auch stärker.
Das Ehren-Amt wandelt sich aber.
Die Einsatz-Kräfte haben neue Möglichkeiten.
Aber das bleibt gleich:
Das Ehren-Amt ist Dienst von Menschen am Menschen.

Helfen wenn die anderen feiern. Verschiedene Einsatz-Kräfte helfen beim Karneval | © Sebastian Sehr
Das Fundament von Gesellschaft und
Bevölkerungs-Schutz
Millionen Menschen in Deutschland setzen sich für andere Menschen ein.
Sie tun das frei-willig.
Und sie übernehmen Verantwortung für die anderen.
Wenn es das Ehren-Amt nicht geben würde,
dann würde das Leben in der Gesellschaft auch nicht funktionieren.
Überall braucht man das Ehren-Amt:
- für Freizeit- und Gemeinschafts-Angebote
- für soziale Unterstützungs-Leistungen
- für Strukturen im Bevölkerungs-Schutz.
Wenn es eine Krise gibt,
dann wird das Ehren-Amt besonders wichtig.
Die Einsatz-Kräfte sind oft die Ersten vor Ort.
Sie sorgen dafür,
dass schnelle Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Und sie kümmern sich darum,
dass die Hilfe lange dauert.
Krisen können sein:
- Unwetter
- Natur-Katastrophen
- andere Not-Fälle.
Doch das Ehren-Amt braucht man auch im Alltag.
Zum Beispiel im Sport-Verein.
Das Ehren-Amt sorgt dafür,
dass Menschen in der Gesellschaft zusammenhalten.
Die Menschen können auch sehr verschieden sein.
Und sie halten trotzdem zusammen.
Menschen im Ehren-Amt schaffen Angebote im Leben.
Sie sorgen dafür, dass die Gesellschaft funktioniert.
Die Ehren-Amtlichen machen das aber nebenbei.
Das heißt:
Sie haben einen Beruf oder eine Familie.
Oder sie haben beides.
Oder sie studieren.
Ein Ehren-Tag für alle
Am 23. Mai ist Ehren-Tag.
Das Thema ist:
Ehren-Amt und Vielfalt.
Alle sollen sehen:
Ehren-Amtliche sind überall in der Gesellschaft.
Und alle sollen sehen:
Die Hilfe ist groß.
Die Menschen im Ehren-Amt zeigen,
woher sie kommen.
Und welche verschiedenen Aufgaben sie tun.
Und wo sie sich einsetzen.
Aber ihre Arbeit im Ehren-Amt hängt zusammen.
Alle sorgen dafür,
dass die Gesellschaft zusammenhält.
Unsere Gesellschaft wird dadurch stärker und hält mehr aus.
Wenn sich Menschen für die Gesellschaft einsetzen,
dann ist das auch für unsere Demokratie wichtig.
Nichts ist wichtiger für die Demokratie.
Das kann man erleben,
wenn man sich frei-willig einbringt:
- Was passiert,
wenn man gemeinsam handelt? - Wie enstehen plötzlich Lösungen,
wenn man zusammen-arbeitet?
Dann lernt man:
Die Gesellschaft funktioniert nur dann,
wenn viele Menschen mitmachen.
Die Demokratie braucht das Ehren-Amt.
Das sagt auch der Bundes-Präsident:
Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen.
Der Bundes-Präsident heißt Steinmeier.
Gemeinschaft, Sinn und persönliche Entwicklung
Das eigene Leben ist viel besser mit dem Ehren-Amt.
Ehren-Amtliche übernehmen Verantwortung für sich und andere.
Und sie werden Teil einer starken Gemeinschaft.
Oft lernen sie Neues und entwickeln sich persönlich weiter.
Zum Beispiel beim Technischen Hilfswerk:
Dort lernt man:
- Wie man mit Technik umgeht.
- Wie man mit Stress im Einsatz umgeht.
- Wie man am Sorgen-Telefon mit Menschen spricht:
- Am Sorgen-Telefon rufen Menschen an, wenn es ihnen nicht gut geht.
Dann spricht man mit den Menschen.
Und macht ihnen Mut.
Man kann auch Neues lernen in der Jugend-Arbeit oder als Trainerin im Sport:
Dort lernt man:
- Wie man Gruppen anleitet.
- Wie man Gruppen motiviert.
- Wie man Gruppen führt.
Wir leben in einer schnellen Zeit.
Viele Menschen haben einen Beruf und eine Familie.
Manche Menschen sind oft im Stress.
Manchmal finden die Menschen im Einsatz als Ehren-Amtliche etwas Ruhe.
Oder sie finden einen Sinn.
Die Menschen im Ehren-Amt haben oft ähnliche Interessen.
Und sie wollen einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammen-Leben leisten.
Wenn Menschen zusammen aktiv sind,
dann schafft das Vertrauen.
Man vertraut sich selbst,
und man vertraut den anderen.
Manchmal entstehen auch Freundschaften fürs Leben.
Man muss aber nicht sofort große Verantwortung übernehmen.
Viele beginnen mit kleinen Aufgaben.
Erst später machen sie die größeren Aufgaben.
Deshalb ist das Ehren-Amt so gut:
Es zählt jede Unterstützung.
Und jede Hilfe wirkt.
Und man kann in der Zukunft immer weiter machen.
Grit Tüngler ist die Präsidentin vom Bundes-Amt für Bevölkerungs-Schutz und Katastrophen-Hilfe (BBK).
Sie sagt:
Ehren-Amt im Bevölkerungs-Schutz bedeutet,
füreinander da zu sein.
Die frei-willigen Helfer und Helferinnen schenken anderen Menschen:
- Zeit
- Unterstützung
- und Sicherheit.
Ganz selbst-verständlich und überall dort,
wo Hilfe gebraucht wird.
Mit ihrem Einsatz machen sie unsere Heimat jeden Tag ein Stück sicherer.
Und sie stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Für diese Bereitschaft und ihren Einsatz verdienen sie große Anerkennung.
Und unseren aufrichtigen Dank.
Suchst Du noch das passende Ehren-Amt?
Dann kannst Du ihn beim Ehren-Tag vielleicht finden.
Hier die Aktions-Karte mit Einsatz-Möglichkeiten in ganz Deutschland: https://www.ehrentag.de/aktion-finden/.
Reizt Dich besonders der Bevölkerungs-Schutz?
Dann gibt es hier die inter-aktive Ehren-Amts-Karte vom BBK:
https://mit-dir-fuer-uns-alle.de/standorte-finden/.

Rettungs-Kräfte helfen schnell. Und sie kümmern sich um eine sichere Versorgung | © Malteser_Lena Kirchner
Moderne Wege im Ehren-Amt
Die Gesellschaft verändert sich.
Das Ehren-Amt verändert sich auch.
Feste Termine sind schwierig für manche Menschen.
Oder sie können nicht am „Einsatz vor Ort“ teilnehmen.
Trotzdem wollen sie helfen.
Deshalb gibt es neue Formen für den Einsatz.
Zum Beispiel am Computer.
Ehren-Amtliche können sich auch von zu Hause aus einbringen.
Am Laptop oder mit dem Smartphone.
Dann helfen sie so:
- Sie beantworten Nachrichten.
- Sie beraten im Internet.
- Sie zeichnen Lage-Karten am Bildschirm.
- Sie unterstützen bei Kommunikation und Öffentlichkeits-Arbeit.
Manche helfen regelmäßig.
Andere übernehmen kleinere Aufgaben zwischendurch.
Immer mehr Menschen können so im Ehren-Amt mitmachen.
Zum Beispiel:
-
- Menschen, die studieren.
Denn die Stunden-Pläne wechseln oft. - Personen, die in Schichten arbeiten.
Zum Beispiel in der Nacht. - Menschen, die Familie haben,
und sich um die Familien-Mitglieder kümmern müssen.
- Menschen, die studieren.
So wie das Leben von den Menschen ist,
so muss auch der Einsatz sein.
Wenn man mithelfen will,
braucht man nur wenig Zeit.
Der Einsatz vor Ort bleibt aber wichtig.
Die Computer-Arbeit hilft nur ein bisschen.
Und sie ist gut für neue Helfer und Helferinnen.
Am wichtigsten ist:
Andere unterstützen wollen.
Und Verantwortung übernehmen wollen.

Notfall für die Seele. In schwierigen Situationen gibt es Hilfe von Mensch zu Mensch | © DRK_Berlin_Sep25
Jeder Beitrag zählt
Du willst helfen?
Aber Du weiß nicht,
wie Du anfangen sollst?
Der Einstieg ist einfach.
Es gibt Personen, die Du ansprechen kannst.
Die Personen begleiten Dich.
Und sie erklären Dir die Abläufe.
Außerdem finden Sie für Dich die passenden Aufgaben.
Niemand muss sofort alles können.
Das Wichtigste ist:
Gib Dir einen Ruck.
Und mach den ersten Schritt.
Denn es beginnt mit kleinen Schritten:
-
- die erste Unterstützung
- eine kurze Aufgabe
- ein einzelner Einsatz.
Mit der Zeit wächst daraus oft mehr.
Wie viel Zeit Du mitbringst, ist egal.
Entscheidend ist,
dass Du bereit bist, Dich einzubringen.
Denn auch kleine Beiträge können viel bewirken.
So zeigt das Ehren-Amt jeden Tag:
Wenn Menschen füreinander da sind,
dann ist die Gesellschaft stark.