MIT DIR FÜR UNS ALLE Magazin
Informationen rund ums Ehrenamt
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Lernen für den Ernstfall: Studi-PUK qualifiziert Studierende für den Bevölkerungsschutz
Wenn Krisen auf Pflege treffen, wird Unterstützung besonders dringend benötigt: Ob Hochwasser, Evakuierungen oder andere Katastrophenlagen, Menschen mit Pflegebedarf gehören zu den besonders vulnerablen Gruppen. Gleichzeitig zeigen Einsätze immer wieder, dass gerade hier jede zusätzliche helfende Hand zählt. Gemeinsame Großübung: Studierende und Verantwortliche des Projekts Studi-PUK von der FH Münster. | © FH Münster, Michelle Liedtke Mit dem Projekt „Studentische Pflegeunterstützungskräfte im Bevölkerungsschutz“ (Studi-PUK) hat die FH Münster genau dafür einen Ansatz entwickelt: Es qualifiziert Studierende, damit sie Pflegekräfte im Einsatz unterstützen können. Für diesen Ansatz wurde das Projekt 2025 mit dem Förderpreis Helfende Hand in der Kategorie „Unterstützung des Ehrenamtes“ ausgezeichnet.weiterlesen -
Mehr als Urlaub: Wie Ehrenamtliche des Zentralen Wasserrettungsdienstes Küste Leben retten
Während viele den Sommer an der Küste genießen, beginnt für andere eine arbeitsreiche Zeit: An Nord- und Ostsee sorgen jedes Jahr Tausende Ehrenamtliche der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für Sicherheit im und am Wasser. Bei einer Rettungsübung trainiert die Bootsbesatzung des ZWRD-K den Ernstfall auf dem Wasser. | © DLRG Im Zentralen Wasserrettungsdienst Küste (ZWRD-K) sind Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Sie übernehmen Verantwortung in einem anspruchsvollen Einsatzfeld, sammeln praktische Erfahrungen und retten im Ernstfall Leben.weiterlesen -
Engagement im Bevölkerungsschutz: jeder Tag ein Ehrentag
Egal ob Feuerwehrleute, Fußballcoaches oder Flüchtlingshelfer – Ehrenamtliche sind das Rückgrat der Gesellschaft. Sie sind in schwierigen Situationen für andere da und stehen für die Allgemeinheit ein. Gerade in Zeiten von Krisen, Unsicherheiten und wachsender Einsamkeit wird deutlich, wie wichtig dieses Engagement für die Gesellschaft ist. Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen beim Karnevalseinsatz | © Sebastian Sehr Ehrenamt verbindet, stärkt die Gemeinschaft und macht die Demokratie widerstandsfähiger. Auch wenn sich das Ehrenamt wandelt und klassische Engagementformen durch neue, flexible Möglichkeiten ergänzt werden, bleibt eines immer gleich: Das Ehrenamt ist Dienst von Menschen am Menschen.weiterlesen -
Ein Fest für das Ehrenamt: Die Helfende Hand 2025 im Bundesinnenministerium
Der große Veranstaltungssaal im Bundesministerium des Innern in Berlin: gedämpftes Licht, Erwartungsgemurmel. Es wird still – der Berliner Kneipenchor setzt ein, mehrstimmig, dicht, direkt. Die Gäste im Saal: Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verbänden – Menschen, die den ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz seit Jahren tragen und unterstützen. Die Trophäen für den Förderpreis strahlen in einem neuen Design. (Foto: Björn-Arne Eisermann) Seit 2009 verleiht das Bundesministerium des Innern (BMI) den Förderpreis Helfende Hand, die bundesweit wichtigste Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz. In diesem Jahr findet die Verleihung bereits zum 17. Mal statt – traditionell Anfang Dezember, rund um den Internationalen Tag des Ehrenamtes. Der Preis ist Ausdruck eines doppelten Schulterschlusses: Zum einen würdigt das BMI mit der Helfenden Hand die mehr als 1,7 Millionen freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne die der deutsche Bevölkerungsschutz nicht handlungsfähig wäre. Zum anderen zeigt die Verleihung, wie eng das Ministerium mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zusammenarbeitet. Das BBK betreibt die Geschäftsstelle für den Förderpreis, organisiert das Wettbewerbsjahr, begleitet Jury- und Öffentlichkeitsarbeit und schließlich die Preisverleihung im BMI. Welche Bedeutung das BMI diesem Engagement beimisst, wird direkt zu Beginn in Grußworten der Hausleitung deutlich: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt dankt den Engagierten, lobt die „Menschen, die ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Kraft einsetzen, damit unser Land in Krisen funktioniert“ und betont die tragende Rolle des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz. Im Saal übernimmt danach Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern. Er verleiht die Auszeichnungen, wenn die Gewinnerinnen und Gewinner voller Vorfreude auf die Bühne kommen. Moderiert wird die Verleihung von Clarissa Corrêa da Silva. Sie führt leichtfüßig und herzlich durch das Programm, verbindet die Preisübergabe mit kurzen Gesprächen auf der Bühne und folgt dem roten Faden des Tages: Es geht um Menschen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise für einen modernen, inklusiven und leistungsfähigen Bevölkerungsschutz engagieren.weiterlesen -
Hilfe über Grenzen hinweg: Europas Einsatzkräfte im Kampf gegen die Flammen
Heiße Sommer, trockene Wälder und immer komplexere Vegetationsbrände: Waldbrände sind längst zu einer europäischen Herausforderung geworden. Wenn in Südeuropa Flammen wüten, kommen nicht nur örtliche Kräfte zum Einsatz, sondern auch spezialisierte Teams aus anderen EU-Staaten. Das NRW-Waldbrandmodul GFFF-V DE1, die Fachberaterinnen und -berater der Hilfsorganisation @fire sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe Bonn beweisen, dass internationale Zusammenarbeit im Katastrophenschutz gelingt – getragen vom Ehrenamt und gestützt durch den EU-Zivilschutzmechanismus (UCPM).weiterlesen -
Wettkämpfe und Teamgeist aus Liebe zum Leben: Tag der Johanniter in Erfurt
Rund 3.000 Teilnehmende kamen vom 26. bis 28. September 2025 zum bundesweiten „Tag der Johanniter“ auf dem Gelände der Erfurter Messe zusammen. Kern der Veranstaltung war der Wettkampf in Erster Hilfe und Notfallrettung. 50 Siegermannschaften der Vorentscheidungswettkämpfe aus den neun Johanniter-Landesverbänden und zwei Gastmannschaften traten gegeneinander an, um in einem leidenschaftlichen, fairen Wettbewerb die besten Retter Deutschlands zu ermitteln.weiterlesen